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Raman-Technologie für die Denkmalpflege

Raman-Technologie für die Denkmalpflege

 

Im Rahmen eines innovativen Forschungsprojekts hat der Lehrstuhl für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft der TUM School of Engineering and Design das tragbare Raman-Spektrometer i-Raman Plus getestet – mit dem Ziel, die historische Pigmentpalette der Magdalenenkapelle in St. Emmeram, Regensburg, detailliert zu analysieren.

Mühelos zu bedienen, vielseitig und leicht zu transportieren! Das i-Raman Plus ermöglicht es Heritage Scientists, Analysen vor Ort durchzuführen und das Labor direkt zum Kulturerbe zu bringen.

Dr. Clarimma Sessa

Dr. Clarimma Sessa,

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leiterin des insiTUMlab an der Technischen Universität München bei

Zerstörungsfreie Analyse historischer Wandmalereien – ein interdisziplinärer Ansatz

Gruppenbild
Team insiTUMlab (v.l.n.r.: Eva Mariasole Angelin, Simon Mindermann, Nadia Thalguter & Clarimma Sessa)

Das insiTUMlab, Teil des Lehrstuhls für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft der Technischen Universität München, widmet sich der Anwendung innovativer Methoden zur in situ-Untersuchung von Kulturgütern. Im Zentrum steht die zerstörungsfreie Analyse von Wandmalereien, deren komplexe Materialstruktur eine besondere Herausforderung darstellt. Als Referenzobjekt diente die Magdalenenkapelle in St. Emmeram, Regensburg – ein Palimpsest mit mehreren Ausmalungsphasen – sowie weitere Fallbeispiele. Ziel ist es, durch die Bestimmung historischer Materialien und ihrer physikalisch-chemischen Eigenschaften ein tieferes Verständnis der Schichtenabfolge zu gewinnen und ein nachhaltiges Konservierungskonzept zu entwickeln. 

Zur Unterstützung dieser anspruchsvollen Analysen kommt das tragbare i-Raman Plus mit 785-nm-Laser zum Einsatz – ein leistungsstarkes Werkzeug, das direkt vor Ort präzise Informationen über Pigmente und Abbauprodukte liefert, ohne die empfindlichen Kunstwerke zu gefährden.

Das i-Raman Plus bietet die perfekte Balance zwischen Tragbarkeit und guter Datenqualität und erreicht Punkte, die andere tragbare Raman-Geräte einfach nicht erreichen können, was es zu einem wertvollen Werkzeug für die Untersuchung von Kulturgütern vor Ort macht.

Dr. Eva Mariasole Angelin

Dr. Eva Mariasole Angelin,

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (post-doc) an der Technischen Universität München bei

Präzise Analytik direkt vor Ort – das i-Raman Plus im Einsatz

i-Raman Plus im Einsatz
Das i-Raman Plus im Einsatz

Für die anspruchsvolle in situ-Analyse von Kulturgütern setzt das insiTUMlab auf das i-Raman Plus mit 785-nm-Laser – ein tragbares Raman-Spektrometer, das sich als zuverlässiges Werkzeug zur zerstörungsfreien Materialuntersuchung bewährt hat. Ob unbewegliche Objekte wie Wandmalereien oder bewegliche Artefakte wie Gemälde und Skulpturen: Das i-Raman Plus liefert präzise Informationen – direkt vor Ort und ohne die empfindlichen Objekte transportieren zu müssen.

Besonders geschätzt wird die Kombination aus hoher spektraler Auflösung und Mobilität. Die Glasfaseroptik mit Sondenpistole ermöglicht zudem die Untersuchung schwer zugänglicher Bereiche, die mit herkömmlichen Geräten kaum erreichbar wären. Für das Projekt zur Untersuchung der Magdalenenkapelle war das i-Raman Plus die ideale Wahl – nicht zuletzt, weil es derzeit als einziges Gerät auf dem Markt diese Leistungsmerkmale in einem tragbaren Format vereint.

Auch die Zusammenarbeit mit Metrohm verlief durchweg positiv: Die Installation und Schulung erfolgten reibungslos, und bei technischen Fragen – von Software bis Hardware – war der Support stets schnell, freundlich und zuverlässig.

Analyse von Nachbildungen eines Wandgemäldes in Secco-Technik mit Lapislazuli, realisiert im Rahmen des DFG-Projekts Regensburg
Analyse von Nachbildungen eines Wandgemäldes in Secco-Technik mit Lapislazuli, realisiert im Rahmen des DFG-Projekts Regensburg