Die Vorteile der NIR-Spektroskopie (NIRS) gegenüber der IR-Spektroskopie sind:
- Die Intensität der Spektralbanden ist bei NIRS geringer. Dadurch kommt es seltener zu einer Detektorsättigung. Das bedeutet, dass man bei Feststoffen reine Proben verwenden kann und bei Flüssigkeiten üblicherweise 8-mm-Glasvials einsetzt.
- Die Lichtenergie ist bei NIRS höher. Dies führt zu einer größeren Eindringtiefe in die Probe. Das bedeutet, dass Sie Informationen über das Innere der Probe und nicht nur über die Oberfläche erhalten.
- NIRS kann zur Quantifizierung und Identifizierung eingesetzt werden, während IR fast ausschließlich zur Identifizierung verwendet wird.
- NIRS arbeitet mit Glasfaseroptik, was bedeutet, dass es auch direkt im Prozess eingesetzt werden kann.
Erfahren Sie mehr über die Unterschiede zwischen NIRS und IR in unserem Blog:
Blog: NIR vs IR: Was ist der Unterschied?